Asus und die modulare Grafikkarte

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Das Konzept ist nicht neu, aber jetzt kann man entsprechende Produkte erwerben.

Schon vor zwei Jahren waren Konzeptarbeiten von MSI und Gigabyte zu sehen; kaufen konnte man die nicht. Seit diesem Jahr macht sich Asus für die massgeblich von Nvidia entwickelte MXM Technik stark. Die Splendid HD 3850M soll der Grafikwelt endlich die Modularität bieten, die ansonsten im Personalcomputer Standard ist. So kann man zukünftig nach Demontage des Kühlers die GPU und den Speicher durch neuere, stärkere Modelle ersetzen. Und dabei, weil es sich um eine universelle Plattform handelt, durch aus auch zwischen AMD/ATI und Nvidia Chips wechseln.

Das allerdings würden wir uns auch für die Hauptplatine wünschen: Ein gemeinsamer Sockel für alle AMD- und Intel-Prozessoren. Ob sich das modulare Konzept im Grafikbereich durchsetzen wird, muss abgewartet werden – schliesslich würde diese Technik dazu führen, dass Grafikkartenproduzent seltener eine ganze Karte, sondern nur noch lizenzproduzierte Chips verkaufen. [fe]

TGDaily