Microsoft streckt Fühler nach Facebook aus

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Gerade noch tönte es aus Redmond, man brauche so etwas wie Yahoo nicht und wolle nur noch organisch und aus eigener Anstrengung wachsen. Doch gleichzeitig gingen Signale an Facebook.

All Things Digital, eine Seite des Wall Street Journal, hat die Signale mitgehört. Microsofts Banker hätten ganz diskret bei Facebook angeklopft und nach der Bereitschaft gefragt, sich aufkaufen zu lassen. Doch bislang bewegt sich Facebook in Richtung auf einen Börsengang und wird sich davon bestenfalls unter Einsatz höchster Summen abbringen lassen.

Mit einer Anfangsinvestition von 240 Millionen $ hat Microsoft schon einen Fuß in der Tür des sozialen Netzwerks. Das setzte den Bewertungsmaßstab, nach dem Facebook insgesamt rund 15 Milliarden $ wert wäre. Was immer noch viel billiger käme als Yahoo. Und wenn jemand unbedingt eine Menge Geld verbrennen will, warum nicht?

(bk)

All Things Digital