Deutsche Telekom stabilisiert sich

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Die Deutsche Telekom verzeichnete im ersten Quartal 2008 einen leichten Umsatzrückgang. Das Ergebnis blieb stabil – ohne den schwachen Dollar und den starken Euro hätte man es dank des guten Auslandsgeschäfts sogar steigern können.

Die Deutsche Telekom hat ihre Zahlen für das erste Quartal 2008 vorgelegt und zeigt sich zufrieden. Zwar ging der Umsatz um 3,1 Prozent auf 14,978 Milliarden Euro zurück, der Vorsteuergewinn (EBITDA) lag jedoch stabil bei knapp 4,7 Milliarden Euro und hätte bei konstanten Wechselkursen sogar leicht zugelegt. Das führt man vor allem auf Effizienzsteigerungen, Prozessoptimierungen und Kostenreduzierungen zurück.

Allerdings hat der Konzern vor allem im Inland zu kämpfen und hier insbesondere im Festnetzbereich. Denn der Auslandsumsatz konnte trotz des schwachen Dollars leicht gesteigert werden (plus 0,8 Prozent auf 7,724 Milliarden Euro), der Inlandsumsatz ging dagegen deutlich zurück (minus 6,9 Prozent auf 7,254 Milliarden Euro).

Zum Konzernumsatz steuert das Mobilfunkgeschäft mit 8,445 Milliarden Euro (plus 0,5 Prozent) am meisten bei, gefolgt vom Festnetz- und Breitbandgeschäft mit 5,382 Milliarden Euro (minus 7,7 Prozent). In letzterem durfte man sich zwar über mehr als 500 000 neue DSL-Kunden freuen – demgegenüber steht allerdings der Verlust von fast 600 000 Festnetzanschlüssen. (dd)

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