China: “Wir können nichts garantieren”

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Die Volksrepublik hat bekannt gegeben, dass eine Aufhebung der Internet-Zensur während der Olympischen Spiele nicht garantiert werden kann – ebenso der Kampf gegen Produktpiraterie.

Das kommunistisch regierte Land gab heute bekannt, dass eine Internet-Zensur von bestimmten Webseiten während der Olympiade nicht ausgeschlossen werden kann. “China war schon immer sehr vorsichtig, wenn es um das Internet geht”, begründet Technologieminister Wan Gang. Zuvor gab die Volksrepublik an, Medienschaffende können frei über das Sportevent berichten, ohne fürchten zu müssen, dass ihre Berichterstattung zensiert wird. Welchen Seiten genau gesperrt werden können ist bislang unklar. Von Seiten der chinesischen Regierung heißt es lediglich: “Wir haben noch keine klare Information darüber welche Seiten geschlossen oder untersucht werden. Aber um die Jugend zu schützen gibt es Kontrollen von ungesunden Webseiten”, zitiert Yahoo-News den Minister.

Auch was Produktpiraterie angeht will China nichts Handfestes versprechen. Zwar ist das Land nach außen hin bemüht illegale Produkte zu unterbinden, unternommen wird aber nur wenig – merken die USA in einer kürzlichen Studie an. (mr)

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