China nimmt Online-Kartendienste unter die Lupe

Sicherheit

Den chinesischen Behörden wollen nicht nur Militärgeheimnisse schützen, sondern auch bei strittigen Grenzverläufen und Territorialstreitigkeiten die eigenen Ansichten durchsetzen.

Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, haben die chinesischen Behörden eine größere Untersuchung gegen Google und die chinesischen Suchmaschinen Sohu und Baidu eingeleitet. Sie stehen bis Ende des Jahres unter Beobachtung – nicht nur, weil man fürchtet, ihre Landkaren würden Staats- und Militärgeheimnisse aufdecken, sondern auch um zu verhindern, dass Grenzen anders angezeigt werden als gewünscht. Dabei geht es um mindestens fünf Regionen, die nach Meinung der Regierung zu China gehören, was aber auch zahlreichen Karten im Internet nicht zu erkennen ist. Dazu zählen neben Taiwan auch die Spratly- und Paracel-Inseln im Südchinesischen Meer sowie die Diaoyu-Inseln im Ostchinesischen Meer. (dd)

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