US-Militärs lassen Roboter schwärmen

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Die nächste Generation der militärischen Roboter ahmt Vorbilder aus der Tierwelt nach – Libellen und Spinnen.

Sie sollen nicht selbst ballern, was derzeit selbst den amerikanischen Kommissköppen zu bedrohlich erscheint, nachdem sie sich vor dem freundlichen Feuer ihrer Kampfroboter in Sicherheit bringen mussten. Sie sollen vielmehr feindliches Territorium und feindliche Aktivitäten erkunden, ohne allzu sehr aufzufallen. Ausschwärmen sollen sie in der Luft als Erkundungsroboter, die auf Libellen basieren. Auf dem Boden sollen sie ähnlich wie Spinnen in das Feindesland vordringen.

Das US Army Research Laboratory hat das für 38 Millionen $ bei BAE Systems in Auftrag gegeben. BEA Systems wiederum ist eine Partnerfirma der Micro Autonomous Systems and Technology Collaborative Technology Alliance, die auf erste einsatzfähige Modelle im Jahr 2013 hofft. Dr. Joseph Mait vom Army Research Laboratory hält das für eine sinnvolle Investition, weil Menschenleben schonend und kostensparend:

“Robotische Plattformen erweitern die Sinne sowie die Reichweite des Kämpfers und bieten Einsatzmöglichkeiten, die ansonsten teuer, tödlich oder gar nicht durchführbar wären.”

(bk)

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