THQ will nach Verlust im eigenen Hause Frags sammeln

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Der Game-Publisher rutschte unerwartet deutlich in die Verlustzone. Lösung? Aggressive Maßnahmen (??) und eine Dezimierung des Headcounts. Feuer frei…

THQ-Chef Brian Farrell war sichtlich enttäuscht über den Geschäftsverlauf — nur eine Milliarde Dollar Umsatz bei gut 35 Millionen Nettoverlust — und kündigte rasche Moves an: “Wir haben unsere Ziele nicht erreicht und werden nun aggressive Maßnahmen ergreifen.” Zu viel Warhammer gespielt? Auf jeden Fall soll das Fraggen eigener Mitarbeiter zu den Maßnahmen gehören. Was sich der Nummer-1-Publisher von Kampfspielen sonst noch einfallen lässt? Globale Eroberung natürlich. Schon im abgeschlossenen Geschäftsjahr habe man 51 Prozent mehr (virtuelle) Truppen ins Ausland schieben können. Das soll noch mehr werden.  “Stärkere Produkte, bessere Ausführung und erfolgreicher im Feld” gibt CEO Brian “Patton” Farrell die Marschrichtung für seine Truppen aus. Die nächsten Etappensiege sollen nun Saints Row 2 und Red Faction Guerrilla erzielen. Und danach wolle man sich der Nintendo Wii widmen. Stimmt, viel zu zivil und friedlich, die Plattform *g*. (rm)

GameDaily