Der Gedankenhelm kommt auf den Markt

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Der Gedankenlesehelm des australischen Startups Emotiv soll demnächst auf den Markt kommen und die Bedienung von Computerspielen revolutionieren – so die Idee.

Komplett auf Maus und Tastatur verzichten können Besitzer eines solchen Helms nicht. Vielmehr soll das EPOC-Headset den Computerspielen eine weitere Ebene verleihen und den Spieler mehr in das Geschehen integrieren. 16 Sensoren messen dabei die vom Gehirn ausgesendeten Impulse und wandeln diese in Computerbefehle um. Damit können beispielsweise simple Befehle einfach per Gedanken ausgeführt werden: Dazu zählen das Drehen und Schieben von Gegenständen oder auch andere Interaktionen in der virtuellen Welt.

Doch der Helm kann mehr als nur die Gedanken seines Trägers erkennen: Viel mehr nimmt er auch die bewussten und unterbewussten Gefühle war und ist in der Lage diese ins Spiel zu übertragen. Dadurch können zum Beispiel sowohl reale als auch virtuelle Mittspieler auf den Gesichtsausdruck reagieren. Monster können so in einem Horrorspiel beispielsweise den am besten geeigneten Augenblick abwarten, um den Gedankenhelmträger zu erschrecken. Bereits Anfang letzten Jahres hat Emotiv die Verwendung des Helms erstmals demonstriert. (mr)

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