Tool “Xobni” schafft Ordnung in Outlook

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Das seit gestern erhältliche Outlook-Plug-in bringt Web-2.0-Funktionen in die Outlook-Inbox: es analysiert Kontakte und Bezüge, um Mails und Daten schneller zu finden.

Die öffentliche Beta des Plugins Xobni des gleichnamigen kalifornischen Start-Ups steht seit gestern zum Download bereit. Es soll Outlook-Nutzern helfen, Zeit beim Durchforsten ihrer Inbox nach Informationen zu sparen. In einem Video zeigt die Firma, wie man mit dem tool arbeitet.

In der Sidebar des Plug-Ins werden die Kontakte und zugehörigen Mails ähnlich organisiert wie in Social-Networking-Plattformen. Das soll den Nutzern helfen, ihre Informationen besser einordnen zu können. So analysiert Xobni die Daten und zeigt anhand von Kontext, Beziehungen und Kommunikationsgewohnheiten, wo die wichtigen Informationen liegen.

Der Nutzer sieht, wie oft er mit einem Kontakt kommuniziert, wann es die letzten Nachrichten gab, welche Dateianhänge ausgetauscht und welche Themen besprochen wurden. Auch die Vernetzungen der Kontakte mit anderen Usern werden von Xobni analysiert und aufgezeigt. Das Interface mache es damit leicht, Personen, Nachrichten oder Attachments in der Inbox aufzuspüren, so das Unternehmen.

Bill Gates lobte das Tool auf der Microsoft Developer Conference im Februar: es würde dem Anwender zu verstehen helfen, wie er kommuniziert und mit welcher Personengruppe er zusammenarbeitet. Xobni soll längerfristig aber nicht nur Outlook, sondern auch andere Mail-Programme sowie wie die Webmail-Services von Yahoo, Google und Microsoft und sogar Social-Networking-Seiten wie Facebook und Linkedin erreichen, erklärte Xobnis-Chef Jeff Bonforte gegenüber der New York Times. (pte/mk)

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