Schweiz: Daten werden mit Waffengewalt verteidigt

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Da bekommt der Begriff Datenbank eine ganz neue Bedeutung: In den Schweizer Alpen gibt es eine extrem gesicherte Bank, die nicht Moneten, sondern digitale Daten jeglicher Couleur einlagert.

Ehemalige Soldaten in Schutzweste und schwer bewaffnet stehen vor dem Eingang Wache. Es soll ja auch der sicherste Datensafe der Welt sein, den die Schweizer in einem ehemaligen Armeebunker eingerichtet haben. Tief im Berg werden die Datenträger der Kunden bombensicher aufbewahrt, im Notfall versorgt durch eigene Stromquellen. Scharfe Zugangskontrollen mit automatischer Gesichtserkennung sorgen dafür, dass nur Tom Cruise eindringen könnte. Der Service kostet pro GByte 6 Euro pro Monat. Abgelegt werden sie in 448-Bit-Verschlüsselung. Das soll Finanzämter wie Geheimdienstler abhalten. Da der genaue Standort des Berner Bunkers geheim bleibe, sind die Daten online an den Dienstleister zu überspielen. (rm)

Gulli