Deutsche Surfer halten ihre Daten im Internet für sicher

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Die meisten deutschen Computernutzer haben keine Angst um persönliche Daten im Internet: Eine Mehrheit von 57 Prozent hält ihre Daten für sicher oder sehr sicher.

Nur jeder dritte PC-Nutzer (32 Prozent) hält seine Daten im Netz für eher unsicher und lediglich 7 Prozent meinen, sie seien völlig unsicher. Das geht aus einer Befragung des Bitkom und der Marktfroscher von Forsa hervor.

»Das ist ein beachtlicher Vertrauensbeweis für das Web, aber es ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten«, fasst Dieter Kempf vom Bitkom zusammen. »Ob die Daten sicher sind, hängt wesentlich vom Anwender ab. Wer einige Grundregeln beachtet, kann seine Privatsphäre im Netz wirksam schützen«

Zu diesen Grundregeln zählt der Branchenverband unter anderem den Einsatz Virenscanner und Firewall sowie die regelmäßige Aktualisierung der beiden Programme und des Betriebssystems. Zudem sollte man bei Mails von Unbekannten misstrauisch sein, insbesondere wenn sich eine Datei im Anhang befindet, und nie nach Aufforderung per Mail vertrauliche Daten auf einer Website eingeben. Die User sollten Impressum, AGB und Datenschutzerklärung von Webshops und Social Networks sorgfältig lesen, um sich zu überzeugen, dass der Anbieter seriös ist, sowie gut überlegen welche Daten sie in Communities veröffentlichen und wer diese sehen darf. (dd)

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