AMD Puma bereit zum Sprung

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Der kommende Mobilrechnerchipsatz soll Intel bedrohen. Durch Performance.

Wie aktuell aus Singapur zu hören ist, ist AMD dabei, zum Launch von mehr als 100 verschiedenen Notebook-Modellen verschiedenster Hersteller die Flaschen zu entkorken. Verbreitet wurde die euphorische Stimmung von John Taylor aus der AMD Graphics Division. Über Puma wurde in der Vergangenheit schon viel spekuliert, nun schälen sich Details aus dem Gerüchtenebel.

So betonen AMD-Mitarbeiter und Puma-Fans drei Punkte, die tatsächlich Notebook-Performance und -Akkulaufzeit verbessern können. Zum einen die konsequente Nutzung der AMD Hypertransport-Technik, die in Version 3 Daten mit 2,6 GByte pro Sekunde zwischen CPU und Chipsatz hin-und-her schaufelt. Intel hat keinen vergleichbar schnellen Bus zu bieten. Ein neues Powermanagement-System soll Teile des Prozessors in weniger rechenintensiven Momenten abschalten, um die Batterie zu schonen.

Wichtigster Vorteil des Puma ist das Hybrid-Grafik-System, in welchem ein stromsparender integrierter Grafikchip die tägliche Büroarbeit und einfache 3D-Animationen übernimmt, während sich die zweite, diskrete GPU erst dann einschaltet, wenn der gestresste Notebook-Besitzer Entspannung in einer kurzen Deathmatch-Runde sucht. Und WiFi ist auch im Standard enthalten, so dass AMD nach langem Hinterherhecheln womöglich mit der Intel Centrino Plattform gleichziehen könnte. Näheres dürften wir anlässlich der taiwanischen Computex im Juni erfahren. [fe]

Inquirer UK