Yahoo: Nicht ganz so blutige Nase

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“Geht doch noch”, wird sich der eine oder andere Wertpapierhändler gesagt haben, als die Yahoo-Aktie zur Eröffnung des Börsentages an der Wall Street nur 15 Prozent in den Keller sauste – Pessimisten hatten mit einem Minus von 30 Prozent gerechnet.

Und wie es so ist in der bunten Welt der Börse, wird auch gleich kräftig darüber spekuliert, was jetzt als nächstes passiert. Einigkeit herrscht nur in der Frage, dass Yahoo-Chef Yang erheblicher Ärger mit enttäuschten Aktionären seiner Firma ins Haus steht, die jetzt eine ganze Menge Geld verloren haben – sogar von Klagen ist die Rede.

Und wenn Yang nicht bis zu den nächsten Vorstandswahlen mit einer cleveren Idee rüberkommt, könnte das auch sein Ende in der Firma sein. Es sei denn – und auch diese Gedankenkurve kratzen mutige Analysten schon -, dass jetzt Yang und seine Gefolgschaft den Kursabsturz nutzen, um Aktienpakete zurückzukaufen und die eigene Position so zu verstärken. Was gibt es nur für ausgekochte Geschäftsleute … [gk]

Yahoo / AP