Kubaner können endlich offiziell PCs kaufen

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Bisher waren Rechner lediglich auf dem Schwarzmarkt erhältlich: Eine neue Regelung soll dafür sorgen, dass auch die Bewohner Kubas endlich Anschluss an das 21ste Jahrhundert kriegen.

Die kommunistische Regierung in Kuba hat endlich den Verkauf von PCs legalisiert. Das zentralamerikanische Land verkauft nun offiziell einen Rechner – die Betonung liegt dabei auf “einen Rechner”. Es gibt derzeit nämlich nur einen einzigen und der kostet 780 US-Dollar. In dem grauen und schwarzen PC Marke QTECH werden ein Intel Celeron mit 80 GByte Festplatte und 512 MByte Arbeitsspeicher verbaut. Ausgeliefert wird das Gerät mit Windows XP, einem großen schwarzen CRT-Monitor sowie Tastatur und Maus, berichtet der SMH.

An der Tatsache, dass die meisten Kubaner nicht ins Internet können ändert allerdings auch dieser Rechner nichts. Selbst die Nutzung eines Email-Accounts und eines Mobiltelefons ist in dem kommunistischen Land untersagt. Bisher ist der PC lediglich in einem Laden im Zentrum von Havanna zu haben. Bald soll er allerdings überall zu kaufen sein. (mr)

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