BKA warnt: Manipulationen am Geldautomaten kaum noch zu erkennen

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Dem BKA zufolge wurden im vergangenen Jahr bundesweit 459 Geldautomaten manipuliert, um Kartendaten zu kopieren. Der Schaden lag im zweistelligen Millionenbereich.

Dabei gehen die Kriminellen immer geschickter vor und greifen die Kartendaten nicht mehr nur am Automaten selbst ab. In den vergangenen Wochen hat die Polizei zahlreiche Manipulationen an den Türöffnern der Banken entdeckt. Die dafür eingesetzten Geräte sind laut dem Bundeskriminalamt »von so hoher Qualität, dass sie durch den Kunden kaum zu erkennen sind«. Schon am Eingang werden die Kartendaten ausgelesen, die Geheimzahl wird dann am Geldautomaten mit einer Kamera ausgespäht.

Das BKA empfiehlt, nicht nur auf Auffälligkeiten am Türöffner und am Geldautomaten zu achten und bei der PIN-Eingabe die Tasten mit der Hand abzudecken, sondern nach Möglichkeit auch an der Tür eine andere Karte zu nutzen als später am Automaten. So gelangen die Kriminellen nicht an zusammengehörige PIN und Kartendaten und können mit den gefälschten Karten zumindest nicht am Automaten Geld abheben. (dd)

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