Forscher warnen vor Hardware-Viren

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Malware in Silizium gebettet, ein Alptraum für die Informationsindustrie. US-Forscher zeichnen düsteres Zukunftsbild.

Sam King, Assistant Professor am Department of Computer Science der University of Illinois at Urbana-Champaign (UIUC) hat zwar derzeit keine Kenntnis von aktiver Schad-Hardware, sieht aber dennoch eine Bedrohung für unsere Computersicherheit. Mit seinem Team, so der Experte, könne er jederzeit “malicious circuits” herstellen.

Aber nicht nur Universitäten, sondern auch die notorischen Gross-Spammer unseres Planeten hätten die Ressourcen, um solche Projekte durchzuführen. Ist eine Schadensfunktion erst einmal in einem neuen Chipdesign versteckt, dann kann der jeweilige Virendistributor unerklannt darauf zugreifen. Kein Wunder, wenn das US-Verteidigungsministerium derzeit kollektive schlaflose Nächte beim Gedanken an militärische Elektronik “made in China” durchlebt. [fe]

TGDaily