Auch Creative zahlt für Rechenfehler

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Nachdem schon Seagate juristisch über die Kapazitätsangaben seiner Festplatten gestolpert ist, muss auch Creative in die Tasche greifen und für die Käufer seiner MP3-Player nachlegen.

Die Frage, ob ein GB nun 1,000.000.000 Byte hat oder 1.073.741.824, wird jetzt auch für den Hersteller von MP3-Playern teuer. Ein US-Gericht hat entschieden, dass jeder Creative-Käufer, der zwischen  dem 5. Mai 2001 und dem 30. April 2008 einen Player mit Festplatte gekauft hat, beim Erwerb eines neuen 1GB-Geräts Anrecht auf 50% Rabatt hat oder einen Preisnachlass von 20 Prozent bei einem anderen Einkauf bei Creative bekommt. Jeder Kunde kann dieses Anspruch bis zum 7. August einmal anmelden.

Der Käufer, der die Klage eingereicht hat, soll nach dem Willen seiner Anwälte selbst noch einmal 5.000 Dollar erhalten (wahrscheinlich wegen seelischer Grausamkeit); die Juristen sähen sich gerne mit 900.000 Dollar für ihre Mühen entlohnt. [gk]

Betanews