Siemens tief in der Krise – was wird nun mit Fujitsu?

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Der Münchner Konzern hat im Schmiergeldsumpf gerade ganz andere Sorgen als sich um die offene Zukunft seiner Computertochter FSC zu kümmern.

In diesem Jahr muss sich der Konzern entscheiden, ob er das Gemeinschaftsunternehmen mit dem japanischen Elektronikkonzern Fujitsu weiter betreiben will, denn in 2009 läuft der 10-Jahres-Vertrag zwischen den Partnern aus. Doch die Münchner haben noch keinen Plan: “Bei Fujitsu Siemens Computers gibt es nichts Neues”, lautete gestern die etwas einsilbige Antwort von Finanzchef Joe Kaeser. Zu deutsch: Ups, darüber haben wir ja noch gar nicht nachgedacht – schauen wir doch erstmal, ob es dann noch unser Problem ist…
Das Joint Ventures leidet zumindest unter dem Preisverfall bei Desktops und Notebooks. Services für Geschäftskunden sollen eigentlich die Wende bringen, doch davon ist noch nichts zu hören. Konzernchef Peter Löscher, angeblich unzufrieden mit der Halbtochter, habe seine Nase vor Ort noch gar nicht gezeigt. (rm)

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