Oracle räumt auf bei BEA

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Die 8,5 Milliarden Dollar teure Übernahme sei nun abgeschlossen. Jetzt gehe es ans Aufräumen: 4.100 Mitarbeiter von BEA sollen gehen.

Oracle nimmt gerade das Scheckbuch in die Hand, um möglichst viele Angestellte davon zu überzeugen, freiwillig das Unternehmen zu verlassen. Diese typisch europäische Vorgehensweise wurde für das US-Softwarehaus nötig, weil das BEA-Management voriges Jahr während der Abwehrschlacht den Mitarbeitern noch eine teure 1-Jahres-Gehalt-Kompensation vertraglich zusicherte – für den Fall einer Kündigung nach der Übernahme (wir berichteten). Das Fall trat nun ein, was den Personalabbau für Oracle teuer macht. Die Idee einer solchen abschreckenden Maßnahme wurde jüngst von Yahoo übernommen – wahrscheinlich ebenso erfolglos. (rm)

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