Mehr Gehalt für BlackBerry-User!

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Fordert die Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes in Kanada: Schließlich müssen sich Staatsdiener mit Smartphone immer und überall vom Chef aus dem Schlaf reißen lassen und nicht nur am Büro-Schreibtisch.

Und das ist nach Meinung der Arbeitnehmervertreter nicht mehr durch die alten Klauseln über Bereitschaftsdienste abgedeckt. Wer aus dienstlichen Gründen einen BlackBerry habe, müsse wie weiland Fähnlein Fieselschweif allzeit bereit sein, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Die kanadische Regierung hat bereits signalisiert, dass man über das Ansinnen der Gewerkschaft reden könne; Warnungen kommen jedoch von Wissenschaftlern. Wenn  der BlackBerry-Gebrauch erst einmal im Tarifvertrag geregelt sei, könnten die Vorgesetzten den Eindruck bekommen, es sei völlig in Ordnung, jederzeit auch Trivialstes durch die Gegend zu schicken, und wie die daraus resultierende Scheidungsrate, Entfremdung von Kindern etc. finanziell zu kompensieren sei, könne man überhaupt nicht absehen. [gk]

Sydney Morning Herald / AFP