DOSSIERS
Windows XP Service Pack 3
Das letzte große Update
Neue Features, aber kein Performance-Gewinn
Windows XP Service Pack 3
Seit einigen Wochen ist der Windows Server 2008 erhältlich, der langsam aber sicher in Unternehmen Einzug halten wird. Mit dem SP3 soll es Administratoren leichter gemacht werden, Clients mit dem sieben Jahre alten Windows XP in ein modernes Netzwerk mit Vista und Server 2008 zu integrieren. So erhält XP nun Network Access Protection (NAP). Damit bestimmen Admins genau, welche Clients sich im Netz anmelden dürfen und welche nicht. Rechner mit fehlenden Sicherheitspatches oder veralteten Virensignaturen werden abgewiesen oder gelangen in eine Quarantänezone, wo sie die nötigen Updates erhalten. So wird ein Firmennetzwerk vor gefährlichen Teilnehmern geschützt.
Weitere neue Sicherheits-Features sind das WLAN-Verschlüsselungsverfahren WPA2, das Windows XP nun von Haus aus unterstützt, und ein Update für IPsec-Richtlinien, die nun einfacher erstellt werden können. Beim Einrichten und Verwalten von netzwerkweiten Richtlinien, Einstellungen und Programmen helfen jetzt auch Version 3.0 der Microsoft Management Console sowie der Microsoft Windows Installer 3.1 v2. Beide Tools sind in Windows Vista und Server 2008 schon enthalten und waren bereits vor dem Service Pack 3 als separate Downloads für Windows XP erhältlich.
Darüber hinaus bringt das Service Pack 3 noch einige weitere neue Features mit:
Entdeckung von Black Hole Routern.
So genannte Black Hole Router sind Router, die IP-Pakete ohne Rückmeldung verwerfen.
MSXML 6.0.
MSXML 6.0 bietet erhöhte Zuverlässigkeit, Sicherheit und Konformität in Zusammenhang mit den W3C-Empfehlungen für XML 1.0 und XML-Schema 1.0.
Background Intelligent Transfer Service 2.5 (BITS).
Mit BITS werden Updates nur übertragen, wenn genügend Bandbreite zur Verfügung steht. Version 2.5 ist Voraussetzung für Microsoft System Center Configuration Manager und Windows Live OneCare.
Digital Identity Management Service (DIMS).
DIMS hilft bei der Verwaltung von Zertifikaten und privaten Schlüsseln für Anwendungen und Dienste.
Kernel-Mode Kryptografie-Modul.
Stellt anderen Anwendungen Verschlüsselungsalgorithmen leicht zugänglich zur Verfügung.
Einen Leistungsschub dürfen Anwender im Übrigen nicht erwarten: Im Test zeigten ein voll gepatchtes Windows XP mit Service Pack 2 und ein frisch installiertes Windows XP mit SP3 nahezu die gleiche Performance.
Sicheres Funknetzwerk: Mit dem SP3 unterstützt Windows XP die WLAN-Verschlüsselung WPA2 nun von Haus aus. ((Ins Bild klicken für vollständige Ansicht.))






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