Englisches Dorf wird Überwachungs-Musterländle

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Das würde auch unserem Innenminister gefallen: Im August fallen Heerscharen von Robotern in ein Dorf im Südwesten Englands ein, um zu zeigen, wie sie mit dem allgegenwärtigen Terror fertigwerden wollen.

Das britische Verteidugungsministerium hat den Wettbewerb namens Grand Challenge ins Leben gerufen, um Sicherheitsfirmen die Möglichkeit zu geben zu zeigen, was ihr technischer Schnickschnack im Ernstfall kann. 10 Tage lang müssen 11 verschiedene Roboter-Teams mit vier verschiedenen Formen der Bedrohung herumschlagen (Heckenschützen, bewaffnete Fahrzeuge, gegnerische Infantrie, improvisierte Sprengsätze).

Dabei sollen sie nach Möglichkeit auf eigenen Beinen, Tentakeln oder was auch immer stehen – der Einsatz von Fernbedienungen führt jedenfalls zum Punktabzug für das entsprechende Team. Die Gewinner erhalten einen lukrativen vertrage mit dem Verteidigungsministerium, das die Geräte anschließend im Irak und in Afghanistan am lebenden Objekt zum Einsatz bringen will.

Schöne Schlusspointe: Das Dorf, in dem geübtwird, wurde von der britischen Armee im Kalten krieg gebaut, um eine Ortschaft in Ostdeutschland zu simulieren … [gk]

New Scientist