Security-Anbieter mosern über Contest-Ankündigung

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Hack-Wettbewerbe sind immer eine Publikumsattraktion, und deswegen soll auch auf der Defcon-Konferenz im August einer stattfinden. Die Sicherheitsfirmen hassen das schon jetzt.

“Das schadet mehr als es nutzt”, verkündet etwa ein Vertreter von TrendMicro schon mal: Die Aufgabe soll nämlich darin bestehen, das Muster eines Viren-Codes an Antiviren-Produkten vorbeizuschmuggeln.  Was im Endeffekt bedeutet, dass ein strahlendes Siegerlächeln auf Hacker-Seite nur erscheinen kann, wenn es dazu passende Leidensmienen bei den Security-Anbietern gibt.

Die meinen, dass es schon eine dumme Idee sei, überhaupt neuen Virencode zu produzieren – davon gebe es jetzt schon genug, und verantwortungsvoller Umgang mit Schwachstellen sei eine Sache, aber die Ermutigung zum Hacken gehe zu weit.

Die Veranstalter des Wettbewerbs sehen das Ganze logischerweise ganz anders: Ihnen geht es nach eigenem Bekunden darum, Computer-Benutzer darauf aufmerksam zu machen, dass Antiviren-Produkte kein perfekter Schutz sind und man nicht umhin kommt, sich selbst Gedanken machen zu müssen. [gk]