Microsoft sucht auch unter Linux

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Mit Fast kaufte Microsoft einen Spezialisten, der sich besser auf die Suche versteht. Und der darf auch weiterhin Suchdienste für Betriebssysteme anbieten, die nicht Windows heißen.

Microsoft arbeitete mit Fast (Fast Search & Transfer) zusammen, um die Suche im Sharepoint Server 2007 zu verbessern. Das klappte offenbar gut, und so legte Microsoft 1,2 Milliarden $ hin, um die Firma gleich ganz zu übernehmen. Die norwegische Firma bleibt als Tochtergesellschaft von Microsoft bestehen und wird an Suchplattformen für Unternehmen arbeiten.

Wie bedeutsam diese Übernahme ist, zeigt sich auch darin, dass einige Mitarbeiter von Fast in hohe Positionen bei Microsoft aufrücken. John Markus Lervik, derzeit CEO von Fast, wird bei Microsoft Vizepräsident für Enterprise Search.

Die von Fast angebotenen Suchdienste für Linux und Unix gehen nicht über Bord, wurde aus Redmond versichert. Im Gegenteil, Fast soll weiterhin dafür entwickeln und nicht nur für Windows zuarbeiten.

(bk)

Ars Technica