Innovation: Geld ist nicht alles

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Schnöder Mammon allein kann die Gehirnzellen der Kreativen offenbar nicht reizen: Obwohl zum Beispiel Microsoft gegenüber Apple ein Vielfaches für Forschung und Entwicklung ausgibt, schneidet der Mac-Hersteller zumindest imagemäßig als das kreativere Unternehmen ab.

Mit diesem Problem steht Microsoft aber nicht alleine da: Wie Zahlen des Wall Street Journal zeigen, scheint mehr nicht immer besser zu sein. Die Großausgeber des Jahres 2007, Microsoft (7,4 Milliarden Dollar), IBM (6,2 Milliarden), Intel (5,8 Milliarden), Cisco (4,7 Milliarden) und HP (3,6 Milliarden) kämen einem nicht sofort als die großen Innovatoren in den Sinn. Apple dagegen hat nur 844 Millionen Dollar für diesen Zweck ausgegeben und liegt auch beim Anteil der F&E-Ausgaben am Firmengewinn hinten.

Am kräftigsten zugelegt bei den Investitionen in den Hirnschmalz hat übrigens Google: Dort hat man gegenüber dem Vorjahr 74% mehr ausgegeben. [gk]

Wall Street Journal