Galileo: Zweiter Testsatellit gestartet

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Von Kasachstan aus wurde am Sonntag der zweite Test-Satellit für Galileo ins Weltall geschickt, wo er nun beweisen soll, dass das GPS-Konkurrenzprojekt kein Papiertiger ist.

Nach dem Ausstieg der Industrie und allgemeinem Unken darüber, ob Galileo jemals profitabel sein wird, machte sich der zuständige EU-Kommissar Jacques Barrot (mit dem nicht alltäglichen Ereignis eines erfolgreichen europäischen Raketenstarts im Rücken) wieder einmal stark für das Vorhaben: 2013 soll das System in Betrieb gehen, und das soll dann auch gleich profitabel sein.

Schließlich hat sich laut EU ja auch die Zahl der verkauften GPS-Geräte seit 2005 verfünffacht, und der europäische Markt soll bis 2025 einen Umfang von 135 Milliarden Euro haben. Hoffen wir mal, dass die Satelliten auch so lange halten. [gk]

New Scientist