MIT-Forscher entwickeln “intelligente” Post-Its

ForschungInnovationNetzwerke

Elektronische “Post-It”s sollen als “Quickies” Schrift erkennen und speichern. In das Papier eingebettete RFID-Chips sollen den Verlust von Notizen verhindern.

Im MIT Media Laboratory sollen die kleinen Klebezettel, die 3M 1980 áls “Post-It” auf den Markt brachte , für Notizen an das 21. Jahrhundert angepasst werden. Doch anders als bisherige Ansätze soll die neue Fortentwicklung weiterhin auf Papier setzen – die Nutzer sind Klebezettel gewöhnt, die Technik dahinter soll die Anwender nicht zu allzu viel Neuem zwingen.

Man versuche, in Prototypen die Techniken Schrifterkennung, RFID und künstliche Intelligenz zu verbinden, erklären die Forscher. Die beschrifteten Papierschnipsel elektronisch auszuwerten, wiederzufinden wenn sie verlorengehen und die erfassten Daten automatisiert in Terminkalender und E-Mail-Programm zu integrieren schaffe eine ganze Reihe neuer Anwendungen.

Die “Quickies” wie die Forscher die Ergänzung der “Stickies” nennen, enthalten hauchdünne RFID-Chips. Ein Digitalisier-Pad, das man unter die Haftnotizen legt wenn man sie beschriftet, erkennt den geschriebenen Text. Um festzulegen, ob es in den Terminkalender oder in eine Mail oder einfach nur in eine kleine Textdatenbank aufgenommen werden soll, wollen die Forscher entweder per Icon auf den Haftnotizen und Erfassung der Eingaben feststellen – oder später durch KI-Methoden selber herausfinden.

Mehr dazu auf der Projekt-Website und im passenden Video dazu. Projektleiter Pranav Mistry stellt Videos und Beschreibungen in mehreren Formaten bereit. (mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen