FBI will an Internet-Backbone ran

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Bei einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus in Washington hat FBI-Direktor Robert Mueller aus dem Nähkästchen geplaudert, wie er sich zukünftige Aktivitäten seienr Organisation im Internet vorstellt. Ziel der Begehrlichkeiten ist der Backbone.

Während Mueller einerseits großzügig einräumte, dass es natürlich irgendwo auch um den Schutz der Privatsphäre ginge, wäre es ihm an sich am liebsten, wenn er Filter-Technologien einsetzen dürfte, die “illegale Aktivitäten” schon an so genannten “choke points” identifizieren und abwürgen könnten, bevor es zu einer Verbreitung im Internet kommt.

Mit “choke points” werden die verteilten Backbone-Hubs bezeichnet, auf die die NSA bereits Zugriff hat. Daran möchte nun offenbar auch das FBI teilhaben und in den Daten stöbern, die dort gesammelt werden – ein Ansinnen, das derzeit juristisch (noch) nicht abgedeckt ist, aber offenbar einen hohen Platz auf der Wunschliste des FBI hat. [gk]

Ars Technica