Studie: Online-Gamer sind keine Kellerkinder

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Eine Umfrage der Electronic Sports League, bei der sich 88.000 Personen beteiligten, bereitet weitverbreiteten Vorurteilen ein Ende.

Knapp 88.000 Teilnehmer ließen die 100 Fragen der ESL (Electronic Sports League) über sich ergehen. Ziel der Umfrage war es, etwas über die Hobbys und Vorlieben der eSportler zu erfahren. Das Ergebnis war überraschend: Der durchschnittliche Online-Spieler ist 19 Jahre alt, männlich und Fan von klassischen Sportarten wie Fußball. Auch betreibt ein Drittel der Gamer selbst aktiv Sport – mindestens zweimal die Woche. Fußball ist dabei die am häufigsten ausgeübte Sportart. “eSportler sind keine Kellerkinder, das ist ein Vorurteil von Vorgestern”, meint Ibrahim Mazari, Pressesprecher des ESL-Verbands.

Auch wenn das Vorurteil, Gamer seien Stubenhocker, mit der Umfrage wiederlegt wurde, wurden andere bestätigt: 37,55 Prozent der Spieler sind Schüler und der Frauenanteil ist mit 2,84 Prozent sehr gering, aber doch steigend. (mr)

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