Amazon profitiert vom schwachen Dollar

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Das Auslandsgeschäft des Online-Händlers läuft gut, weshalb man sich dank des schwachen Dollar-Kurses über einen kräftigen Umsatz- und Gewinnanstieg freuen darf.

Das erste Quartal 2008 schloss Amazon mit einem Umsatz von 4,13 Milliarden Dollar ab; das ist ein Plus von 37 Prozent. Das Nordamerika-Geschäft trug dazu 2,13 Milliarden Dollar bei (plus 31 Prozent), das internationale Geschäft 2,01 Milliarden Dollar (plus 44 Prozent). Allerdings profitiert der Online-Händler bei letzteren vom schwachen Dollar – rechnet man die Währungsschwankungen heraus, legte man international ebenfalls um 31 Prozent zu.

Den meisten Umsatz erwirtschaftet Amazon weiterhin mit Büchern, CDs und DVDs. Sie brachten 2,54 Milliarden Dollar ein – ein Plus von 28 Prozent. Noch stärker zulegen konnte man allerdings im Elektronikbereich: hier ging es um 56 Prozent auf 1,48 Milliarden Dollar hinauf.

Der operative Gewinn des Online-Händlers kletterte im ersten Quartal um 36 Prozent auf 198 Millionen Dollar, der Nettogewinn um 30 Prozent auf 143 Millionen Dollar. (dd)

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