Jeder Sechste surft am Arbeitsplatz trotz Verbot

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Internet und E-Mail sind aus dem Arbeitsalltag vieler Mitarbeiter nicht mehr wegzudenken. Und die meisten machen von den Online-Möglichkeiten auf fleißig privat Gebrauch.

Einer Umfrage von Avira zufolge erledigen 70 Prozent der deutschen Mitarbeiter am Arbeitsplatz private Dinge im Internet. Immerhin 15 Prozent widersetzen sich damit sogar einem direkten Verbot des Arbeitgebers. »Für die Unternehmen gestaltet es sich schwierig, das private Surf-Verhalten zu unterbinden«, erläutert Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer von Avira. »Viele Arbeitsschritte werden mittlerweile via Internet erledigt. Ein Surf-Verbot würde sich darüber hinaus negativ auf das Betriebsklima auswirken.«

Laut der Umfrage surft jeder Fünfte »hin und wieder, aber maximal 30 Minuten am Tag« privat, etwa um Mails zu schreiben oder etwas persönliches zu recherchieren. Nur sechs Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Arbeitgeber bestimmte Seiten wie die von Webmail-Diensten sperrt. Fast ein Viertel der Befragten akzeptiert das Verbot ihres Arbeitgebers und unterlässt die private Internetnutzung am Arbeitsplatz. (dd)

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