Europa will Game-Rating unter einen Hut bringen

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Den Kampf gegen böse Killerspiele nehmen die EU-Länder offenbar unterschiedlich wichtig: Eine von der der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene Studie sieht wenig Einheit in der Politik.

Deutschland und Litauen sind die einzigen Länder, die per spezifischem Gesetz regeln, wie Spiele verkauft werden – am anderen Ende der Skala stehen Zypern, Luxemburg, Rumänien und Slowenien, die über gar keine Regelungen dazu verfügen.

So kann es natürlich nach Meinung von Politikern und Bürokraten nicht weitergehen. Dass immerhin 20 Länder Pegi (Pan European Game Information) nutzen, ein System, das Informationen über den Inhalt von Games gibt und Empfehlungen zur Altersgruppe gibt, ist ihnen nicht ausreichend.

So schweben der zuständigen EU-Kommissarin Meglena Kuneva dann auch gleich neue Systeme vor, mit denen man das Alter der Käufer verifizieren kann, und bis 2010 will die Kommission auch einen Verhaltenskodex entwickeln, an den sich Verkäufer von Games zu halten haben. [gk]

BBC News