Logitech macht Mäuse mit Mäusen

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Der Peripheriegeräte-Hersteller hat das zurückliegende Quartal mit sehr guten Zahlen abgeschlossen, vor allem weil man beim Mausverkauf ordentlich zulegte und das OEM-Geschäft gut lief.

Das am 31. März zuende gegangene vierte Geschäftsquartal bescherte Logitech einen Rekordumsatz von 601 Millionen Dollar. Das waren 17 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und bereits das zehnte Quartal in Folge mit zweistelligen Zuwachsraten. Der operative Gewinn kletterte um 20 Prozent auf 66,1 Millionen Dollar, der Nettogewinn um gut sieben Prozent auf 60,3 Millionen Dollar.

Angetrieben wird das Wachstum vor allem von Mäusen und Lautsprechern. Hier konnte man um 58 beziehungsweise 24 Prozent zulegen. Das Videogeschäft wuchs um 9 Prozent, der OEM-Bereich insbesondere wegen der großen Nachfrage nach Mikrofonen und Zubehör für Spielekonsolen um 34 Prozent.

Vor allem in Asien lief es für Logitech gut, der Umsatz legte dort um 58 Prozent zu. Dagegen nehmen sich die 8 Prozent Wachstum in Amerika und die 13 Prozent in der EMEA-Region vergleichsweise bescheiden aus.

Der Umsatz im kompletten Fiskaljahr 2008 lag bei 2,4 Milliarden Dollar (plus 15 Prozent), der operative Gewinn bei 287 Millionen Dollar (plus 24 Prozent) und der Nettogewinn bei 231 Millionen Dollar (plus 1 Million Dollar). Für das laufende Jahr rechnet Logitech mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum von 15 Prozent. (dd)

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