Kung-Fu-Meister schlägt gewaltlos zurück

Allgemein

Ein Shaolin-Mönch in den Staaten wurde wegen seiner Homepage ständig von Kollegen aufgezogen. Nun wehrt er sich nicht mit einem gezielten Kick, sondern verklagt seinen Arbeitgeber wegen Diskriminierung.

Auf seiner Homepage vermittelt der amerikanische Shaolin nicht etwa die besten Schlagtechniken, sondern geht vor allem auf die religiösen Inhalte des Tempels ein. Genau das lieferte seinen (offensichtlich dummen) Kollegen genug Munition für Hohn und Spott. Daran beteiligte sich sogar sein Vorgesetzter. Dem geduldigen Nachwuchs-Mönch riss der Geduldsfaden und er reichte Diskriminierungsklage gegen seinen Arbeitgeber ein: Der Salt Lake City International Airport hatte den Busfahrer zuvor entlassen – weil er nicht fit für den Job sei. Moment, ein ausgeglichener, ruhiger Mensch nicht geeignet als Busfahrer? Oha, das wird bestimmt teuer für den Ex-Arbeitgeber. Da hat der Schwarzgürtel-Kung-Fu-Meister sie zielsicher an der empfindlichsten Stelle getroffen: am Geldbeutel. (rm)

Salt Lake City Tribune