Uwe Boll wollte WoW verfilmen

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Nein danke, sagte Blizzard, der Publisher von World of Warcraft.

Uwe Boll liebt Videospiele. Und er dreht gerne Filme. Am liebsten Filme nach Videospielen.

Viele Gamer hassen Uwe Boll und verachten ihn als Trash-Filmer. Eine Online-Petition forderte ihn auf, das mit den Videospiele-Filmen endlich zu lassen. 210.667 Uwe-Boll-Hasser schlossen sich dieser Petition bereits an. Er hat sich inzwischen in einem bei YouTube veröffentlichten Video selbst zum Genie erklärt, zugleich aber auch in Aussicht gestellt, keine Filme mehr zu drehen, wenn sich eine Million Teilnehmer gegen ihn aussprechen.

Bei Blizzard mögen sie ihn offenbar auch nicht, wie er selbst berichtet: “Ich kam mit Paul Sams von Blizzard in Kontakt, und er sagte: ‘Wir werden die Filmrechte nicht verkaufen, nicht an Sie … ganz besonders nicht an Sie.'”

Boll selbst mutmaßt, Blizzard könnte den riesigen Erfolg des Online-Spiels durch einen schlechten Film gefährdet sehen. Und zieht jetzt die Nummer mit den zu sauren Trauben ab:

“Man tut alles, um es den Game-Fans recht zu machen. Aber auf der anderen Seite, wenn man mit den Hardcore-Gamern zu tun hat, die leben in ihrer eigenen Welt. Und du kannst ihre Vorstellungen einfach nicht erfüllen, wie ein Film nach einem Videospiel aussehen soll, das ist unmöglich.

Und um ehrlich zu sein, die echten Gamer sind doch die typischen Downloader, nicht? Sie bezahlen überhaupt nichts für Filme, weil sie die Filme illegal herunterladen. Warum also sollte ich versuchen, es denen recht zu machen? Ich brauche das normale Publikum.”

(bk)

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