Microsoft schnappt sich Online-Reiseportal

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Der weltgrößte Softwarekonzern steigt ins Touristikgeschäft ein. Zumindest indirekt, denn es ist kein typischer Travel-Buchungsshop.

Neben dem Yahoo-Kaufversuch schaffte es Microsoft noch, die US-Website Farecast zu übernehmen. Jene hat eine spezielle Technologie entwickelt, um die Preisentwicklung vor allem für Flugtickets prognostizieren zu können – damit reisewillige Kunden besser abschätzen können, ob sie mit Frühbucher-Rabatt oder Last-Minute besser dran sind.

Die Farecast-Übernahme verriet CEO Hugh Crean im firmeneigenen Blog. Mit Microsoft benannte er den Käufer, verriet aber nicht den Kaufpreis. Die Tageszeitung Seattle Post Intelligencer behauptet, Microsoft zahle 115 Millionen Dollar (rund 75 Millionen Euro).

Geplant sei es, den Farecast-Service ab Juli in den MSN Travel-Auftritt zu integrieren. (rm)

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