Commodore ist wieder Pleite

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Das Kultunternehmen reist es von einer Insolvenz in die andere: Die Gläubiger des Computerherstellers haben einen Bankrottantrag eingereicht.

Das Traditionsunternehmen mit der Markennamen Commodore ist viel herumgekommen in den letzten Jahren. Nach der offiziellen Pleite des C64-Herstellers im Jahre 1994 hat der Brand bereits zwei Mal den Besitzer gewechselt. Zuletzt landete er beim holländischen Unternehmen Yeahronimo, die den Namen für Fertig-PCs und MP3-Player nutzten. Der Erfolg war mäßig und die Besatzung der Firma wurde stätig reduziert. Jetzt reicht es den Gläubigern allerdings endgültig: Commodore konnte keinerlei Erwartungen erfüllen und die Investoren wollen ihr Geld zurück. Die Kreditgeber haben deswegen einen Bankrottantrag eingereicht und wollen diesen nun vor Gericht durchsetzen, schreibt der Register.

Zuletzt sorgte Commodore mit der Ankündigung Highend-Gaming-PCs herstellen zu wollen für Aufsehen. Die Gehäuse der PCs konnten dabei individuell angepasst werden. (mr)

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