Commodore wieder pleite

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Running Gag der Branche: Gläubiger stellten einen gerichtlichen Bankrottantrag gegen die Traditionsmarke.

Der wichtigste Name des Homecomputing kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Obwohl Commodore mit dem C64 das zentrale Icon der Personal-Computer-Welt schuf, gelang es dem Unternehmen nicht, gegen die Konkurrenz zu bestehen. Die Marke wurde mehrfach verkauft, zuletzt 2004 an die holländische Firma Yeahronimo. Diese versuchte mit Gaming-PCs und MP3-Playern ins Geschäft zu kommen, konnte aber keinerlei Erwartungen erfüllen.

Jetzt haben Gläubiger die Nase voll von unbezahlten Rechnungen, man reichte einen Bankrottantrag ein, gegen den Yeahronimo aber vor Gericht ankämpfen will. Angestellte klagen inzwischen wegen ausstehender Gehälter. Das alles sieht nicht gut aus. [fe]

The Register