US-Telekomriese holt die Planke raus

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Erst wegen der iPhone-Euphorie tausende von Leuten anwerben – und nun gleich mal wieder 4.600 Jobs wegsäbeln. Management by AT&T.

jobcutter.jpg Statt sich mit neuen Konzepten, Produktkategorien oder Märkten herumzuquälen, fällt den einreihigen eindimensionalen Manager von Heute immer nur eines ein: Entlassungswelle. So nun auch bei AT&T Inc., die gestern Abend noch ankündigten, schnell mal in Rasenmähermethode 1,5 Prozent der gesamten Belegschaft wegraspeln zu wollen. Das kostet die schlappe Kleinigkeit von 374 Millionen Dollar (249 Mio. Euro).
Damit das Schlachtfest nicht das Auge des Kunden verstört, wird es in den Kulissen in “nicht von Kunden einzusehenden Areas” stattfinden. Wie rücksichtsvoll. Das jüngste Massaker wird übrigens auf den alten 3-Jahres-Plan, 10.000 Stellen abbauen zu wollen, draufgesattelt. Auslöser der einfältigen Maßnahmen: Traditionelle Telefone verkaufen sich nicht mehr so doll (da hätte man ja nie drauf kommen können) und die Kosten für Breitband-Internet und Video-Services sind höher als geplant. Und die Mitarbeiter dürfen es wieder ausbaden – sehr zur Freude der Aktionäre, die mit einem Kursfeuerwerk von 28 Prozent Plus die Nachricht feierten. (rm)

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