Neuer EeePC 900 jetzt offiziell

MobileNotebook

Asustek kündigte diese Woche den “second-generation Eee PC” an, über den zuvor schon viel gemunkelt wurde.

Das neue Notebook “Eee PC 900” löst den ersten Billig-Klapprechner der Eee-PC-Serie ab. Er hat ein größeres Display als der Vorgänger: Auf 8,9 Zoll Bildschirmdiagonale werden 1024×600 Bildpunkte angezeigt, oben im Displayrahmen steckt eine 1.3-Megapixel-Webcam. Das sognannte “FingerGlide touchpad” soll Zweifinger-Operationen wie Zoomen und Scrollen erlauben, teilt der Hersteller mit.

Die Speicherkapazitär erhöht sich auf 12 GByte in der Windows-Version und 20 GByte in der Linux-Variante. Dass die Linux-SSD für denselben Preis (rund 400 Euro für das ganze Gerät) größer ist als Festplatte der Windows-Version ist wohl mit den Lizenzkosten für Windows zu erklären.

Enthalten sind ein Intel-Mobile-Chipset, 1 GByte DDR2-Arbeitsspeicher und WLAN nach b- und g-Standard. Als Schnittstellen stehen ein SD-Card-Slot, drei USB-Anschlüsse, ein 10/100-Mbps-Ethernet-Anschluss sowie Mikrofon- und Lautsprecher-Slots bereit.

Das Gerät soll in den Farben Schwarz und Weiß angeboten werden und 0,99 Kilogramm wiegen – ein paar Gamm mehr als das Vorgängermodell. Was Asus in seinen offiziellen Ankündigungen nicht nannte, ist die Verkleinerung der Akkus: Schon anfangs konnte man das Gerät wegen der Akku-Knappheit nicht liefern, wie uns taiwanische Asus-Marketing-Mitarbeiter schon auf der CeBIT erklärten: “Wir könnten noch viel mehr Eee-PCs verkaufen, wenn wir dieses Akku-Problem nicht hätten!”. Dass just zu diesem Zeitpunkt eine Akku-Fabrik von Zulieferer LG in Korea niederbrannte, zwang Asus nun, schwächere Akkus der LG-Konkurrenten auch in den ersten Eee-PC sowie in das Nachfolgemodell einzubauen. Die Batterielaufzeit verringert sich um eine halbe bis eine ganze Stunde. (mk)

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