Kein Desktop-Linux von Red Hat und Novell

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Die beiden Linux-Distributoren erklären unabhängig voneinander, die Trauben wären ihnen zu sauer.

Zu unterschiedlichen Gelegenheiten verdeutlichten die Linux-Firmen Novell und Red Hat, vom Geschäft mit Desktop-Linux Abstand nehmen zu wollen. Man konzentriert sich auf das Enterprise-Business, also das Beliefern von Unternehmen mit Supportleistungen für Linux-Installationen. Im Desktop-Bereich dagegen würde der Markt durch einen einzelnen grossen Anbieter verzerrt.

Ach? Wirklich? Welcher denn? Beide erwähnten Anbieter wollen sich allerdings nicht völlig zurückziehen. So lieferte Red Hat einen Beitrag zum Betriebssystem des Kinder-Klapptops OLPC und hält ein Red Hat Global Desktop (RHGD) für Entwicklungsländer vor, während Novell weiterhin das Open Suse Projekt unterstützt. Aber angesichts des Erfolges von Ubuntu könnte die oben beschrieben Zimperlichkeit zu verschmerzen sein. [fe]

TGDaily
PCWorld
Äsop: Saure Trauben