Forrester Research: Vista besser für Firmen als Linux und Mac OS X

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“Big Business” sei besser beraten mit Vista als mit den Alternativen Linux und Mac OS X, schreibt ein aktueller Report von Marktforschungsunternehmen Forrester. Im Gegenteil, man solle die Probleme, die eine Umstellung der Firmen-Desktops mit sich bringe, nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Der in der Industrie gefürchtete Kolumnist Preston Gralla hat in seinem Computerworld-Blog auf die neue Studie von Forester Research hingwiesen, die in Kürze erscheinen soll – und erklärt seine volle Zustimmung. Die sagt, dass Untenehmen bald auf Windows Vista umsteigen sollten. Grallas Meinung allerdings kommt bei den Lesern nicht so gut an – in Kommentaren beschimpfen sie ihn und die Forrester-Studie – die seien doch beide von Microsoft gekauft.

Benjamin Gray, Autor des Forrester-Reports, fast seine Untersuchungen bei Großunternehmen so zusammen: “Es gibt einige harsche Realitäten, denen sich die IT-Leiter stellen müssen, wenn sie Windows Vista durch ein Nicht-Microsoft-System ersetzen wollen. Als Ergebnis empfehlen wir sogar, lieber jetzt als später zu Vista zu wechseln”.

Der Report erklärt, dass die Vorteile von Linux und Mac OS X nicht die Nachteile einer Umstellung ausgleichen würden: ein paar tausend Nutzer von Windows auf eine Alternative umzustellen, sei keine realistische Option für ein Großunternehmen. Kolumnist Gralla kommentiert, dass Mac und Linux für bestimmte Nischenbereiche hervorragende Alternativen seien, doch alle Nutzer einer großen Firma umzustellen, sei nun wirklich unpraktisch. Punkt und Aus.

Er erklärt allerdings nicht, wie unpraktisch eine Migration zu Vista aussehen kann – einige IT-Leiter, die sich mangels Budgets mit alter Hardware herumplagen müssen, erklären in Diskussionsbeiträgen, dass für sie ein Umstieg auf Vista nicht in Frage käme, weil die Produktivität ihrer Unternehmen unter den erhöhten Anforderungen des Systems an die Rechner gnadenlos sinken würde. Linux erweiteRe dagegen die Lebensdauer alter Hardware und spare so mehr Kosten als nur die für Betriebssystem-Lizenzen.

Einer der Kommentatoren fügte schließlich an, dass man Vista so oder so überspringen könne – also mit und auch ohne Alternativ-System: XP sei zum einen relativ sicher – und der schlanke Nachfolger Windows 7 sei zum anderen schon im Anflug. Warum sich also Sorgen machen? (mk)

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