Internationaler Erfolg: eBay steigert den Gewinn in Eurasien

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Während sich das Geschäft in den USA verhalten entwickelt, konnte der Online-Auktionator in Europa und Asien derart zulegen, dass es insgesamt für eine 22-prozentige Gewinnsteigerung reichte.

Das erste Quartal des Jahres sieht ein kleines Comeback von eBay: Mit 2,19 Milliarden Dollar (rund 1,4 Mrd. Euro) verzeichnete der Konzern 24 Prozent mehr Umsatz. Und der Profit steigerte sich von 377 Millionen in 2007 auf nunmehr knapp 460 Millionen Dollar (annährend 300 Mio. Euro). Möglich wurde das aber nur durch ein ordentliches 32-Prozent-Wachstum des internationalen Geschäfts (außerhalb Amerikas), welches bereits 55 Prozent der eBay-Ergebnisse einspielt und somit den Konzern mit stärkeren Währungen als den Dollar segnet.

Für das Gesamtjahr prognostiziert der Auktionator bis zu 9 Milliarden Dollar (5,8 Mrd. Euro) Umsatz, was einem Wachstum von maximal 3 Prozent entspräche. Das klingt nicht gerade nach Quantensprung, ist aber wesentlich optimistischer als noch zum Jahreswechsel.

Fast beiläufig kündigte eBay auch noch an, den Live-Auktionsservice zum Jahresende wieder einstellen zu wollen. Jener war in Kooperation mit echten Auktionshäusern entstanden. Statt dessen wolle man sich laut Vizepräsident Jim Ambach lieber wieder aufs Kerngeschäft konzentrieren und zum Beispiel die Kunden dazu bringen, alle Transaktionen ausschließlich über den hauseigenen Bezahlservice PayPal abzuwickeln. (rm)

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