DVD mit Selbstzerstörungsmechanismus

Data & StorageStorage

Inspiriert von Mission Impossible soll die Einmal-DVD sich innerhalb von 48 Stunden selbst zerstören. Das Konzept scheint vielversprechend. In München wurde nun ein Pilotprojekt gestartet.

In ausgewählten Einzelhandelsgeschäften werden bereits seit einiger Zeit in München sogenannte DVD-Ds verkauft. DVD-D steht für DVD-Disposal und zeichnet sich dadurch aus, dass der Datenträger lediglich 48 Stunden lang haltbar ist. Der Zeitraum beginnt ab dem Augenblick, indem der Datenträger in das DVD-Lesegerät eingelegt wird. “Sobald der Datenträger das erste Mal abgespielt wird, setzt ein physikalischer Prozess ein, der das Steuerungsmenü nach zwei Tagen unbrauchbar macht”, meint Christian Naumann, Geschäftsführer von DVD-D Germany gegenüber Pressetext.

Die Vorteile der Technologie liegen klar auf der Hand: Die Datenträger sind günstiger als gewöhnliche DVDs und somit leichter zu finanzieren. Auch der Einsatz als Verleih-DVD bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Die Disks lassen sich beispielsweise jahrelang lagern ohne, dafür die Verleih-Gebühren zahlen zu müssen. Sobald die Verpackung jedoch geöffnet wird muss der Film innerhalb von 48 Stunden konsumiert werden. Sobald die Zeit abgelaufen ist zeigt der Player lediglich “no disk” an. Besitzern einer solchen Disk bleibt nur noch übrig diese zu entsorgen. Der Datenträger und Verpackung können zu 100 Prozent wiederverwertet werden.

Falls das Pilotprojekt in München von Erfolg gekrönt sein sollte, sollen die Datenträger schon bald im restlichen Bundesgebiet zu haben sein. (mr)

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