Studie: Spieleentwickler und das Hungertuch

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Eine Umfrage des Game Developer Magazine enthüllt, wer in der Interactive Entertainment Industrie wirklich Geld macht und wer nicht.

Traumberufe sind Moden unterworfen wie alles andere auch. Welcher Tween träumt heute noch davon, Rennfahrer, Pilot oder Tiefseeforscher zu werden? Böh. Geht es dagegen um weniger unfallgefährdete Berufe wie Spieledesigner, dann nimmt die Berufswahl-Begeisterung schlagartig zu.

Aber nicht so schnell! Das US-amerikanische Game Developer Magazine befragte 4860 Mitarbeiter der Spieleindustrie nach ihren Gehaltsverhältnissen. Die Ergebnisse sollten zu denken geben. Nach Tätigkeitssparten gegliedert, verdienen dort die Jungs (und weniger Mädels) aus dem Marketing Department im Schnitt 101.848 US-Dollar, umgerechnet 64.380 Euro (je nach Kursverlauf, kann morgen also auch nur noch die Hälfte in harter Währung wert sein). Programmierer dürfen auf 83.383 US-Dollar hoffen, Sound Designer 73.409. Spieleentwickler im eigentlichen Sinn kriegen eher nur 63.649 USD (40.233 Euro), Community Manager, die als GMs oder Forenmods Schlimmeres erdulden müssen als selbst ein Inquirer-Autor, noch 50.294 USD.

Betatester zu werden lohnt sich praktisch nur, wenn man noch bei seinen Eltern wohnt: 39.063 US-Dollar (24.692 Euro) pro Jahr. Also werdet Anwälte. Oder wenigstens Marketingmanager. Irgendwas mit Krawatten eben. [fe]

TGDaily