Intel: Gewinnrückgang trotz Rekordumsatz

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Sinkende Preise und hohe Umstrukturierungskosten drücken Intels Gewinn. Die Quartalszahlen lagen allerdings im Rahmen dessen, was die Analysten erwartet hatten. An der Börse ging es deshalb aufwärts.

Das erste Quartal 2008 schloss Intel mit einem Umsatz von 9,7 Milliarden Dollar ab – so viel hatte der Chiphersteller noch nie in einem ersten Quartal eingenommen (PDF). Der operative Gewinn kletterte denn auch auf 2,1 Milliarden Dollar. Dass der Nettogewinn um 12 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar fiel und der Gewinn pro Anteil um 11 Prozent auf 25 Cent lag vor allem an Abschreibungen und Kosten für Umstrukturierungen in Höhe von 329 Millionen Dollar.

Da Intel für das zweite Quartal allerdings mit einer verbesserten Marge von 56 Prozent rechnet (53,8 Prozent im ersten Quartal) und für das Gesamtjahr unverändert mit 57 Prozent, reagierten die Börsen zufrieden. Der Aktienkurs des Chipherstellers gewann im nachbörslichen Handel einige Prozent. (dd)

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