IBM baut 32-nm-Chips

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Kleinere, sparsamere Prozessoren durch mehr Metall und weniger Silizium laufen bei IBM bereits vom Band.

Sieht so aus, als hätte Big Blue im Nanometer-Rennen die Rolle des Igels eingenommen: Sie sind nämlich schon da, wo andere Halbleiterhersteller wie Intel noch mit Konzepten winken. In der 300-mm-Wafer-Fabrik in East Fiskill im US-Bundesstaat New York stellte IBM die ersten Prozessoren mit nur 32 Nanometern Leiterbreite her. Das würde 35 % mehr Leistung bei 45 % weniger Stromverbrauch bedeuten, so die stolzen Entwickler.

Möglich wurde die erneute Verkleinerung (die Fahnenstange des kommerziell Machbaren endet derzeit bei 45nm) durch den Einsatz der High-K Metal Gate (HKMG) Technik, also weniger Silizium-Halbleitermaterial als zuvor. Verkauft werden die neuen Chips ab Herbst, besonders freuen sich darüber die Projektpartner Chartered, Freescale, Infineon, Samsung, STMicroelectronics und Toshiba. [fe]

TGDaily