Datenretter warnen vor Nutzung externer Festplatten

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Externe Festplatten sind eine beliebte, aber unsichere, Möglichkeit wichtige Daten zu speichern. Datenretter warnen vor der falschen Nutzung solcher Backup-Lösungen.

Die handlichen externen Festplatten kommen immer häufiger zum Einsatz, wenn es darum geht ein Backup zu erstellen. Allerdings sind diese Speicherlösungen sehr Fehleranfällig. Zum einen verfügen sie über keine Lüftung und brennen deshalb häufig durch und zum anderen sind sie generell schneller kaputt als andere Datenträger. “Wir beobachten bereits seit 2006 einen sehr starken Anstieg bei externen Harddisks, auf denen Daten verloren gehen”, meint Nicolas Ehrschwender vom Wiener Datenrettungs-Unternehmen Attingo, gegenüber Pressetext.

Der Grund für zahlreiche Defekte ist die falsche Nutzung der Festplatten: “Den Usern ist oft nicht bewusst, dass gerade mobile Platten bei Dauerbenützung sehr störanfällig sein können. Oft werden die Geräte als Backup-Lösung gekauft, dann aber nicht mehr als solche verwendet”, meint Ehrschwender. Attingo führt eine List der wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit externen Festplatten an:

1) Externe Platten niemals als einziges Backup-Medium verwenden
2) Externe Platten nicht ungesichert in Rucksäcken oder Taschen transportieren
3) Die Geräte niemals eingeschaltet lassen, wenn sie nicht benutzt werden
4) Keinen Standort an sturzgefährdeten Stellen wählen. Vorsicht bei Kabeln – Stolpergefahr!
5) Festplatten niemals bewegen, wenn sie benützt werden

Wenn diese Regeln eingehalten werden, sollten die Daten sicher sein, meint Ehrschwender. (mr)

Bild: Attingo

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