Australische Behörden wollen Müll überwachen

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Zehntausende Mülltonnen in der australischen Stadt Sydney sollen mit RFID-Chips ausgerüstet werden um die Abfallgewohnheiten zu überwachen.

Diese Initiative soll die Müllgewohnheiten der Australier aufdecken. Durch die RFID-Chips kann die Regierung feststellen, wer welchen Müll und in welchen Mengen weggeschmissen hat. Damit lässt sich beispielsweise feststellen, ob Bewohner Sydneys die Mülltrennung ernst nehmen oder nicht. Auch lassen sich damit Studien dazu aufstellen wie viel Müll eine einzelne australische Familie im Jahr durchschnittlich produziert, schreibt der österreichische Rundfunk.

Datenschutzbedenken seien nicht angebracht, meint die australische Regierung. Durch den Einsatz von 78.000 RFID-Tonnen soll lediglich die Mülltrennung vorangetrieben werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen für Infobroschüren genutzt werden. (mr)

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