Australien plant das Mitlesen von E-Mails

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Wieder ein barbarischer Rückfall, bei dem im Namen des Terrors die Persönlichkeitsrechte der Bürger mit Füßen getreten werden.

Die Regierung in Down-Under brütete einen Gesetzentwurf aus, nachdem es Firmenchefs erlaubt werden könne, die Mails und Instant Messages der Mitarbeiter zu lesen. Warum? Man wolle die Infrastruktur vor Terrorismus schützen. Ein Zusammenhang, der sich einem Normalbürger nicht so wirklich erschließt. Auslöser war die Online-Attacke eines 20-jährigen Esten. Die australischen Politiker übersehen dabei elegant, dass es sich um einen einsamen Jugendlichen handelte – und nicht um Terroristen oder eine ausländische feindliche Regierung. Aber wenn man schon so einen schönen Vorwand zur Hand hat, um die lästigen Bürgerrechte zu beschneiden…
Electronic Frontiers Australia sieht schon Hexenjagden und eine Atmosphäre des Misstrauens heraufdämmern. Schöne neue Welt. (rm)

SMH